Entspannung mit EMS

Verspannungen lösen mit EMS

​Viel Sitzen, kalte Luft oder falsche Belastung führt oft zu verspannten Muskeln im Schulter-Nacken-Bereich. Neben Wärme, Bewegung oder Massage hilft auch das Training mit Elektromyostimulation – kurz EMS.​

Verspannungen gehen oft mit Schmerzen einher, die sich um Faszien und Sehnenansätze bilden. Die Ursachen sind Muskelschwächen oder das Ungleichgewicht beteiligter Muskelgruppen. Ist die muskuläre Verhärtung von Dauer, kann es sogar zu chronischen Schmerzen kommen.

Durchführung mit Elektroden

Mit der Unterstützung des Personal Trainers werden die Elektroden an die entsprechende Stelle der Verspannung platziert. Mit dem sogenannten Körperentspannungsprogramm und etwa 100 Hz stimuliert EMS passiv die verspannten Bereiche. Setzt man die Pads auf Triggerpunkte, kann auch ein aktives Workout durchgeführt werden. Die elektrischen Impulse sollen laut Forscher auch auf diejenigen Stellen in der Tiefenmuskulatur einwirken, die sonst nur schwer zu erreichen sind. Die Stimulation mit Elektroden ist dementsprechend nicht nur bei Beschwerden nützlich, sondern kann auch einen prophylaktischen Einsatz finden.

Gesundheitsfördernd

Während des Trainings ist auch die Atmung eine Stütze. Tiefes Ein- und Ausatmen sowie Schulterbewegungen entspannen zusätzlich. Nach der Einheit erfolgt ein Stretching, um die Beweglichkeit noch intensiver zu gestalten. Lösen sich die Verspannungen, hat dies positive Auswirkungen. Zum Beispiel weniger Kopfschmerzen oder das Vorbeugen bei Neigung zu einem Hexenschuss.
Neue Studien der Universität Erlangen-Nürnberg weisen darüber hinaus auf erste positive Ergebnisse bei Muskelschwäche, Osteoporose und Adipositas hin.

Richtig trainieren mit EMS

Vor einer Anwendung mit EMS sollte der Rat eines Arztes eingeholt werden. Ein Training erfolgt immer auch mit geschultem Personal, das weitere Infos sowie Tipps und Tricks vermittelt.

Mehr Informationen und Kontakt unter EMS-Training

Quelle: shape UP 4/20
Abbildung: stockfour / shutterstock.com